Klassiker von Carl Hansen & Søn


TIMELESS CLASSICS  — Es gibt Orte, die einen nicht überwältigen wollen. Keine Räume, die laut nach Aufmerksamkeit greifen oder sofort alles von sich preisgeben. Unser Slow Loft ist so ein Ort. Man betritt es und spürt unmittelbar eine gewisse Ruhe. Nicht, weil es leer ist, sondern weil alles mit Bedacht gewählt wurde.

Hier entsteht Atmosphäre nicht durch Trends oder dekorative Überladung, sondern durch Materialien, die altern dürfen, durch Licht, das Oberflächen lebendig macht, und durch Möbel, die bleiben sollen. Slow Living bedeutet für uns nicht Verzicht. Es bedeutet, bewusster zu wählen. Weniger Dinge zu besitzen, dafür bessere. Dinge, die mit den Jahren schöner werden, Gebrauchsspuren aufnehmen und Teil des eigenen Alltags werden dürfen.


Das Main Studio bildet das Herzstück unseres SLOW LOFTS. Die Räume wirken offen und ruhig, fast selbstverständlich in ihrer Klarheit. Nichts scheint zu viel, nichts bloß dekorativ. Stattdessen entsteht Wärme durch natürliche Materialien und ihre Wirkung im Zusammenspiel.

Gealtertes Holz trifft auf weiche Texturen aus Naturfasern, matte Oberflächen auf sanftes Tageslicht. Die Farbwelt bleibt zurückhaltend und lässt den Materialien Raum, ihre eigene Tiefe zu entwickeln. Licht wandert über die Holzmaserungen, Schatten schaffen Ruhe und selbst kleine Details bekommen plötzlich Bedeutung. Jede Proportion wirkt bewusst gesetzt, jeder Abstand durchdacht. Das Loft erinnert uns jeden Tag daran, dass gutes Interior nicht laut sein muss.


„Räume harmonieren vor allem dann, wenn sie den Menschen darin Ruhe finden lassen.“

I  —  Die Stühle  ·  Wishbone Chair

Der Stuhl,
der immer war.

Wishbone Chair  ·  Carl Hansen & Søn  ·  Hans J. Wegner  ·  1949

Am großen Tisch im Main Studio stehen nun vier zeitlose Wishbone Chairs von Carl Hansen & Søn als wären sie schon immer Teil des Raumes gewesen. Ihre Präsenz ist ruhig und selbstverständlich. Die Modelle in geölter Buche bringen Wärme in den Raum, während die schwarz lackierten Varianten einen etwas klareren, grafischeren Akzent setzen. Gemeinsam entsteht ein Bild, das zeitlos wirkt, ohne kühl zu sein.

Hans J. Wegner entwarf den Wishbone Chair bereits 1949. Dass der Stuhl heute noch genauso relevant erscheint, liegt nicht nur an seiner Form, sondern an seiner Haltung. Der Entwurf folgt keiner Mode und keiner schnellen Ästhetik. Er konzentriert sich auf das Wesentliche: Komfort, Handwerk und Proportion. Besonders das handgeflochtene Papiergarn macht jeden Stuhl lebendig. Mit der Zeit entwickelt das Material Patina, wird weicher, persönlicher und erzählt irgendwann ganz selbstverständlich vom Alltag, in dem es genutzt wird. Genau darin liegt eine andere Form von Luxus: Dinge zu besitzen, die altern dürfen.

MOEBE Stainless Steel Bett


TIMELESS DESIGN — In einer Welt, die immer mehr fordert, entwerfen wir für weniger. Das ist kein Marketingversprechen. Es ist die Gründungsphilosophie von MOEBE, dem 2014 in Kopenhagen gegründeten dänischen Designstudio. Weniger Lärm. Weniger Unordnung. Weniger Abfall. Raum zum Atmen und für jene kleinen, alltäglichen Momente, die dem Leben Sinn geben.

Das MOEBE Bett ist der direkteste Ausdruck dieser Philosophie. Ein Bett, das sich auf das Wesentliche reduziert: ein präziser Stahlrahmen, Holzlatten aus Eiche, ein niedriges Profil, das den Raum atmen lässt. Keine Polster, keine Verkleidungen, keine versteckten Kompromisse. Nur das, was ein gutes Bett braucht und nichts darüber hinaus. In den Slow Lofts ist es genau das richtige Stück: einer der schönsten Räume, die durch Abwesenheit entstehen.


„Weniger Lärm. Weniger Unordnung. Weniger Abfall. Raum zum Atmen — und für die Momente, die zählen.“

I  —  Das Design

Stahl, der
Stille trägt.


Der Stahlrahmen des MOEBE Bett in Stainless Steel ist keine neutrale Wahl — er ist eine Aussage. Das gebürstete Edelstahlfinish reflektiert das Licht des Raumes, ohne ihn zu dominieren. Es hat etwas Industrielles, ohne kalt zu wirken; etwas Zeitloses, ohne historisch zu sein. In den Slow Lofts, wo rohe Betonböden und hohe Decken die Atmosphäre prägen, findet dieser Stahl seinen natürlichen Ort.

Das niedrige Profil — die Low-Variante liegt nah am Boden, nahezu japanisch in seiner Bodennähe — gibt dem Schlafzimmer Weite. Es lässt die Wände höher erscheinen, den Raum ruhiger, den Morgen langsamer. Genau so soll es sein. Slow Living beginnt nicht beim Aufwachen. Es beginnt bei der Entscheidung, wie man schläft.

STAINLESS STEEL  ·  GEBÜRSTET  ·  EICHENHOLZLATTEN  ·  MOEBE

II  —  Expandable & Beistelltisch

Das Bett,
das mitwächst.

Expandable Bed  ·  90 – 180 cm  ·  Ein Rahmen für jede Matratzengröße

Das MOEBE Bed ist vollständig ausziehbar. Vvon 90 bis 180 cm Breite, ohne einen neuen Rahmen kaufen zu müssen. Ein einziges Bett, das mit dem Leben wächst: vom Single-Zimmer in die gemeinsame Wohnung, vom ersten Loft in den nächsten. Das ist nicht nur praktisch. Es ist eine Haltung gegen Wegwerfkultur und damit ein echter Slow-Living-Gedanke.

Besonders durchdacht: Die optionalen Beistelltische lassen sich direkt an den Stahlrahmen des Bettes montieren. Kein separates Möbelstück, das Boden beansprucht. Kein Nachttisch, der weggeschoben werden muss. Die Ablagefläche sitzt bündig am Rahmen, auf der richtigen Höhe, immer da wo man sie braucht — und verschwindet, wenn man sie nicht braucht. Weniger ist mehr, buchstäblich.

MOEBE Bed Beistelltisch Detail

„Ein Bett, das mit dem Leben wächst — ohne einen neuen Rahmen kaufen zu müssen.“

MOEBE Bed Atmosphäre Slow Lofts

III  —  MOEBE & Slow Lofts

Philosophie
trifft Raum.

Philosophie des Weniger  ·  MOEBE  ·  Slow Lofts

MOEBE nennt seine Designphilosophie die „Philosophie des Weniger" und hat dafür fünf Prinzipien entwickelt: Design, das mehr leistet. Design, das sich anpasst. Design, das hält. Design, das repariert werden kann. Design, das ehrlich ist. Jedes dieser Prinzipien lässt sich am Bed ablesen — der ausziehbare Rahmen, die austauschbaren Teile, die Materialwahl ohne Beschichtungen oder Klebstoffe.

Für die Slow Lofts war die Wahl dieses Bettes keine schwierige Entscheidung. Die Philosophie hinter dem Möbel und die Haltung hinter dem Konzept sprechen dieselbe Sprache: Bewusstsein statt Konsum. Qualität statt Quantität. Raum statt Fülle. Das MOEBE Bed in Stainless Steel ist kein Schlafmöbel. Es ist eine Einladung, langsamer zu werden.

MOEBE Bed Latten Detail Eiche

MOEBE Bed Slow Lofts Gesamtansicht

MOEBE Bed Slow Lofts Abschluss 

Ein Bett ist das intimste Möbelstück, das man besitzt. Man verbringt ein Drittel des Lebens darin. Es lohnt sich, genau zu überlegen, was man wählt — und warum. Das MOEBE Bed in Stainless Steel ist die Antwort auf diese Frage, wenn man sie ehrlich stellt. Nicht das größte Bett. Nicht das lauteste. Das richtige.

MOEBE Bed  —  Details

Farbe Stainless Steel  ·  Gebürsteter Edelstahl
Breite 90 – 180 cm  ·  Vollständig ausziehbar
Profil Low  ·  Bodennahes Design
Latten Eichenholz  ·  Ohne Klebstoff
Beistelltisch Optional  ·  Direkt am Rahmen montierbar
Garantie 5 Jahre
Herstellung Kopenhagen  ·  MOEBE  ·  seit 2014
Philosophie Design to do more  ·  Design to last
MOEBE Slow Lofts Slow Living Stainless Steel Expandable Bed Dänisches Design Philosophie des Weniger Nachhaltig

Sommerliche Snerks von Flamingos' Life


SPRING ESSENTIALS — Es gibt Marken, die Nachhaltigkeit als Marketingversprechen tragen. Und dann gibt es Flamingos' Life. Die spanische Marke, gegründet 2015, hat sich von Anfang an einer anderen Logik verschrieben: keine Kompromisse beim Material, keine Abkürzungen in der Produktion. Jeder Sneaker entsteht handwerklich, in familiengeführten Werkstätten in Spanien und Portugal mit einer Tradition von über 40 Jahren Schuhmacherei.

Was Flamingos' Life von anderen unterscheidet, ist die konsequente Hinwendung zur Pflanze als Rohstoff: Maisstärke statt Leder, Bambus statt synthetisches Futter, organische Baumwolle statt Plastikschnürsenkel, Naturkautschuk aus dem Hevea brasiliensis-Baum statt erdölbasierter Gummi. Das Ergebnis: Schuhe, die rund 37 % weniger CO₂ erzeugen und ein Drittel weniger Wasser verbrauchen als vergleichbare Modelle aus konventioneller Produktion, zertifiziert durch BCOME.


„Pflanzen sind die wertvollsten Ressourcen, die wir haben. Wir wollen sie nutzen, um die Schuhindustrie zu verändern.“

I  —  Zero Drop Ivory Black

Der erste Barfußschuh,
der wirklich aussieht.

Zero Drop Ivory Black  ·  EU 43  ·  5,5 mm Sohle  ·  Made in Portugal

Der Zero Drop Ivory Black ist der Beweis, dass Barfußschuhe nicht wie Barfußschuhe aussehen müssen. Die Silhouette ist clean, fast klassisch — Ivory-weiße Basis, schwarze Akzente, eine Linie, die mühelos zwischen Wochenmarkt und Galerie funktioniert. Was darunter steckt, ist radikaler: eine nur 5,5 mm dünne Nullabsatzsohle, eine extrem breite Zehenbox, die den Fuß frei spreizen lässt, und eine hyper-flexible Struktur, die jeden Schritt mitdenkt.

Das Obermaterial besteht aus Mais-Abfall und Baumwolle, das Mesh aus recyceltem Polyester, das Innenfutter zu 60 % aus Bambus. Für den Frühling ist dieser Schuh eine Offenbarung: Er geht zu weiten Leinenhosen ebenso wie zu taillierten Crop-Trousers, zu oversized Hemden und hellen Strickjacken. Er ist das Leichteste, was man dem Fuß im April anziehen kann und das Bewussteste.


Zero Drop Ivory Black  —  Details

Obermaterial Mais-Abfall & Baumwolle
Mesh Recyceltes Polyester
Innenfutter 60 % Bambus · 40 % recyceltes Polyester
Schnürsenkel Bio-Baumwolle
Sohle Zero Drop · 5,5 mm · Extra breite Zehenbox
Herstellung Portugal  ·  100 % vegan
Verpackung 100 % recycelter Karton
Größe getragen EU 43

Zero Drop Ivory Black Gesamtansicht

II  —  Zero Boat Suede Tan

Der Bootsschuh,
der das Meer neu denkt.

Zero Boat Suede Tan  ·  EU 42  ·  Barefoot-Inspiration  ·  Made in Spain & Portugal

Der Zero Boat Suede Tan ist eine Neuerfindung des klassischen Bootsschuhs —mit Barfuß-Flexibilität, Trek-inspirierter Konstruktion und einem Charakter, der selbstbewusst aus der Reihe tanzt. Die warme Tan-Farbe des Velourleder-Obermaterials ist ein Wink an die großen Sommer vergangener Jahrzehnte, aber alles andere daran ist radikal zeitgemäß.

Im Frühling ist der Zero Boat Suede Tan das Scharnier zwischen zwei Jahreszeiten: Er passt zu dem, was man gerade noch trägt (helle Chinohosen, leichten Pullover), und zu dem, was man schon tragen will (helle Bermudas, leinene Hemden, luftige Sommer-Sets). Ein Schuh, dem man ansieht, dass er irgendwo zwischen Hafenkante und Stadtgarten lebt.

„Natürliche Bewegung. Barefoot-Flexibilität. Ein zeitloser, sportlicher Charakter.“


Zero Boat Suede Tan  —  Details

Silhouette Neu interpretierter Bootsschuh · Trek-Charakter
Obermaterial Suede Tan · veganes Veloursleder-Look
Konstruktion Barefoot-Flexibilität · Natürliche Bewegung
Herstellung Spanien & Portugal  ·  100 % vegan
Größe getragen EU 42

Beide Modelle sind mehr als Schuhe. Sie sind eine Haltung zu dem, was man trägt, wie man es trägt und weshalb. Flamingos' Life zeigt, dass Nachhaltigkeit nicht bedeutet, auf Ästhetik zu verzichten. Im Gegenteil: Wenn der Rohstoff ehrlich ist, wird die Form überzeugend. Und wenn die Form überzeugt, bleibt sie.

Flamingos' Life Zero Drop Ivory Black Zero Boat Suede Tan Barefoot Sneaker 100 % Vegan Nachhaltige Mode Frühlingsoutfit Made in Portugal

Objekte für ein bewusstes Zuhause


SLOW DOWN —  Slow Living ist eine Entscheidung was kommt und was bleibt. Was bleibt, hat Gewicht. Nicht das Gewicht der Schwere, sondern das Gewicht der Bedeutung: ein Objekt, das mit der Zeit schöner wird, eine Oberfläche, die Geschichten trägt, ein Raum, der sich nicht behaupten muss, weil er es nicht nötig hat.

Olsson & Jensen, gegründet 2006 in Schweden, versteht genau das. Das Haus handverliest seine Produkte nach einem einzigen Prinzip: Was gefällt uns selbst? Das Ergebnis ist ein Sortiment, das weder Trends folgt noch ihnen ausweicht — es steht einfach da, ruhig und sicher in seiner Form. Zeitlos. Warm. Natürlich. Drei Worte, die auch die DNA vom SLOW LOFT beschreiben.


„Objekte, die überraschen — durch ihre Ästhetik und durch das, was sie im Raum auslösen.“

I  —  Noelia Pot

Die Vase,
der das Lebendige hält.

Noelia Pot  ·  Keramik  ·  Olsson & Jensen

Eine Pflanze im Raum ist kein Dekorelement. Sie ist ein Lebewesen, das Aufmerksamkeit fordert, das wächst, das auf Licht und Wasser und Zeit reagiert — genau das, was Slow Living meint. Der Noelia Pot von Olsson & Jensen gibt diesem Lebendigen einen würdigen Rahmen: handgeformte Keramik, eine Oberfläche, die die Spuren des Machens trägt, eine Form, die einfach ist, ohne simpel zu sein.

In den Slow Lofts steht er am Fenster, auf dem Boden, auf dem Marmortisch — und gibt dem Raum das, was kein möbliertes Objekt geben kann: Atem. Jedes Stück trägt die Handschrift seines Machers, jede Oberfläche ist ein bisschen anders. Das ist kein Fehler. Das ist der Punkt.


II  —  BARI GLASS

Das Glas,
das Licht trinkt.

BARI GLASS  ·  4×  ·  TISCH DER SLOW LOFTS

Das Bari Glass auf Fuß ist ein Beweisstück für eine einfache These: Das Schönste am Tisch ist das, was man täglich benutzt. Handgefertigt, mit feinen eingeschlossenen Luftblasen, die dem Glas eine lebendige, rustikale Textur geben — jedes Bari-Glas ist leicht anders, leicht unvollkommen, leicht besser als sein Nachbar.

Vier Stück stehen auf dem Tisch im SLOW LOFT, im Morgenlicht oder beim Abendessen, und sie tun das, was gutes Geschirr immer tut: Sie machen den Augenblick ein bisschen bewusster. Jedes Glas kann auch als kleine Vase stehen — ein Detail, das zeigt, wie viel in einer einfachen Form stecken kann.




IV  —  Ryan Mirror · Bleached

Der Spiegel,
der den Raum öffnet.

Ryan Mirror  ·  Bleached  ·  Gebleichtes Holz  ·  Olsson & Jensen

Ein Spiegel tut mehr als reflektieren. Er verlängert den Raum, er hält das Licht fest, er gibt einer Wand Tiefe. Der Ryan Mirror in Bleached tut das mit einer Zurückhaltung, die man in einem Loft sofort versteht: helles, gebleichtes Holz, das dem Rahmen das Gewicht nimmt und den Fokus ganz auf das gibt, was er zeigt — den Raum dahinter, das Licht davor, den Augenblick dazwischen.

In den Slow Lofts ist er kein Accessoire. Er ist Architektur. Er öffnet, ohne zu verändern. Er zeigt, ohne zu kommentieren. Er ist einfach da — und das reicht vollkommen.

Ryan Mirror  ·  Licht  ·  Raum  ·  Slow Lofts

V  —  Mike Marble Table · Beige

Der Tisch,
der aus der Erde kommt.

Mike Marble Table  ·  Butterscotch Marmor  ·  Indien  ·  Olsson & Jensen

Marmor ist ein Material, das keine Eile kennt. Jahrmillionen Druck, Hitze, Verwandlung — und am Ende: eine Oberfläche, die jedes Licht anders bricht und jedes Mal anders aussieht. Der Mike Marble Table von Olsson & Jensen trägt dieses Wissen in sich. Er kommt aus Indien, handgefertigt von erfahrenen Steinmetzen, zusammengesetzt aus drei Teilen Butterscotch-Marmor, warm, beige, leicht honigfarben im Licht.

Als Beistelltisch, als Nachttisch, als stiller Begleiter neben dem Sofa: Der Mike findet seinen Platz überall dort, wo ein Objekt nicht dekorieren, sondern einfach sein soll. Jedes Stück ist durch die natürliche Aderung und Farbvariation des Marmors ein Unikat — ein Gedanke, der perfekt zum Slow-Living-Ansatz der Slow Lofts passt.


Vier Objekte. Marmor, Glas und Keramik. Materialien, die die Zeit kennen, die sich mit ihr verändern, die besser werden, je öfter man sie berührt. Das ist die Sprache, die Olsson & Jensen spricht — und die Sprache, die die Slow Lofts verstehen. Kein Überfluss. Keine Lautstärke. Nur das, was bleibt.

Die fünf Objekte  —  Olsson & Jensen

I Noelia Pot  ·  Handgeformte Keramikl
II Bari Glass auf Fuß  ·  Klares Glas  ·  4×
III Ryan Mirror  ·  Gebleichtes Holz  ·  Bleached
IV Mike Marble Table  ·  Butterscotch-Marmor  ·  Beige
Olsson & Jensen Slow Lofts Slow Living Interior Marmor Keramik Schwedisches Design Zeitlos

Verōnika Restaurant Berlin

COSMOPOLITAN ENCOUNTER – Mitten in Berlin Mitte liegt das Verōnika Restaurant wie ein bewusst gesetzter Kontrapunkt zur rastlosen Energie der Stadt. Ein Ort, der nicht durch Lautstärke um Aufmerksamkeit kämpft, sondern durch Haltung. Dass das Restaurant zum Fotografiska Berlin gehört – einem der interessantesten Museumsprojekte der Stadt – ist dabei kein schmückendes Beiwerk, sondern Programm. Hier soll Essen Teil eines kulturellen Erlebnisses sein, nicht dessen Pausenfüller. Ob das gelingt? Ja. Und zwar auf eine Art, die man in Berlin nicht allzu häufig findet.


Verōnika Restaurant – DAS DESIGN

Das Verōnika sitzt im vierten Stock eines historischen Gebäudes an der Oranienburger Straße und trägt die Geschichte des Hauses sichtbar in sich. Originale Architekturdetails treffen auf eine Innenraumgestaltung, die von Werner Aisslinger verantwortet wird und warm, geerdet und gleichzeitig urban wirkt. Samtbezogene Bänke, Erdtöne, gedämpftes Licht und eine lang gezogene Bar im Zentrum des Raums schaffen eine Atmosphäre, die sich zwischen New York und Berlin bewegt – ohne bei beidem aufzuhören.

Die Designsprache ist bewusst nicht minimalistisch im kühlen Sinne. Der Raum hat Tiefe, Textur, Charakter. Warme Braun- und Cremetöne verbinden sich mit dem historischen Baukörper auf eine Weise, die nicht inszeniert wirkt, sondern gewachsen. Selbst Details wie die Serviceuniformen der Berliner Designerin Esther Perbandt zeigen, dass das Gesamtkonzept konsequent zu Ende gedacht wurde. Nichts endet an der Küchentür.

Tagsüber wirkt der Raum offen und hell. Am Abend verändert sich die Stimmung spürbar. Gedimmtes Licht, Spiegelungen auf Stein und Glas, die ruhige Bewegung des Personals – das Verōnika wird zum Ort, an dem man nicht das Gefühl hat, irgendwo hinmüssen zu müssen. Das ist seltener als man denkt.


Verōnika Restaurant – DAS MENÜ

Chef Roel Lintermans, der seine Handschrift unter anderem bei Pierre Gagnaire geschärft hat, kocht gemeinsam mit Philipp Tröbs eine moderne europäische Küche, die saisonal denkt und international spricht. Gemüse, Fisch, Fleisch stehen gleichberechtigt nebeneinander – Gerichte wie Kapern-Gnocchi mit Artischocke und Spinat-Beurre-blanc oder Heilbuttfilet auf hauchdünnen Zucchinischeiben mit Weißwein-Miesmuschel-Sauce zeigen, wie präzise und gleichzeitig leicht hier gearbeitet wird. Kein Gericht stellt sich in den Vordergrund. Und trotzdem bleibt jedes im Gedächtnis.

Die Karte lädt ausdrücklich zum Teilen ein – nicht als Trend, sondern als Überzeugung. Viele Gerichte entfalten sich erst in der Kombination, im Nebeneinander von Texturen und Temperaturen. Die Desserts folgen dieser Logik konsequent weiter. Safran-Crème Caramel, am Tisch flambiert, ist ein kleines Theater, das man nicht ablehnen möchte.

Die Getränkekarte wurde mit derselben Ernsthaftigkeit zusammengestellt wie die Speisekarte. Sommelier Pierre Girard berät mit Haltung, nicht mit Verkaufsabsicht. Neuentdeckungen aus Deutschland und Frankreich stehen neben einem Cocktailprogramm, das eigenständig und durchdacht wirkt. Kein Drink, der nur hübsch aussieht.


Verōnika Restaurant – DIE ATMOSPHÄRE

Was das Verōnika von vielen vergleichbaren Adressen unterscheidet, ist eine Art innere Ruhe, die der Raum trotz voller Auslastung bewahrt. Der Service ist präsent, ohne zu drängen. Das Tempo ist angenehm, ohne zu schleppen. Gespräche bleiben die Hauptsache – das Restaurant versteht sich als Rahmen, nicht als Hauptdarsteller.

Das Haus ist bis 23 Uhr für Museumsbesuche geöffnet. Im fünften Stock wartet die Bar Verōnika für alle, die den Abend verlängern möchten. Ein Konzept, das aufgeht – weil es keinen zwingt, aber viele verführt.

Das Verōnika wurde als Szene-Restaurant von Meisterköche Berlin ausgezeichnet und erhielt den Wine Spectator Best of Award of Excellence 2025. Auszeichnungen, die wenig überraschen, wenn man einen Abend dort verbracht hat. Selten wirkt Angesehenheit so selbstverständlich wie hier.

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